Einzelbegleitung (für Privatzahlende)
Yoga, Stimmtherapie, gestalttherapeutische Beratung, Cranio Sacrale Therapie und Reiki (nur Freitag bzw. Samstag).
Seminare:
Termine auf Anfrage und bei Teilnahme von mind. 6 Personen.
CranioSacraleTherapie I, Einführung
in Stuttgart oder Tübingen
Andrew T. Still lehrte die Osteopathie und einer seiner Schüler, Dr. William G. Sutherland, entwickelte daraus um 1920 die craniale Osteopathie. Heute ist sie als eigenständige Cranio-Sacral-Therapie durch die Weiterentwicklung vom Osteopathen John E. Upledger (1983) bekannt geworden. Interessant ist, dass Prof. Dr. Stephen Porges (Illinois) das autonome Nervensystem in drei Teile gliedert:
Neben dem parasympatischen autonomen NS (steuert v. a. unwillkürliche Funktionen der Verdauung) und dem sympatischen autonomen NS (steuert v. a. Aktivitäten, Herz-Kreislauf-System und Atmung) beschreibt er das soziale Nervensystem (reguliert soziale Kontakte).
Die Besonderheit ist, dass er Hören, Sehen, Sprechen, Berührungsempfindung des Gesichts, die Kontrolle von Wahrnehmung und Bewegungen zur Beziehungsaufnahme (bereits ab der frühen Beziehung zur Bezugsperson), in bestimmten Hirnnervenfunktionen assoziiert.
Das legt die Schlussfolgerung nahe, dass wir mit Cranio-Sacral-Therapie fast jedes Anliegen begleiten können. Die Kombination und Ergänzung mit weiteren ganzheitlichen Methoden, die der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstregulierung dienen, wie Reiki, Yoga, Meditation, Ayurvedamassage, Fußreflexmassage, Homöopathie u. s. w. ist zu empfehlen.
Es werden die Palpation des cranialen Pulses und die Grundpositionen einer Behandlung vermittelt. Desweiteren wird von mir Wert auf einen respektvollen Umgang innerhalb einer Vertrauensbeziehung und kommunikative Regeln gelegt.
Zeit: SA 10 Uhr bis 19 Uhr, SO 9 Uhr bis 17 Uhr (incl. Pausen)
CranioSacraleTherapie II, Supervision und "Unwinding"
in Stuttgart oder Tübingen
Voraussetzung für diesen Kurs ist der Einführungskurs.
Am ersten Tag werden Teilnehmende ihre Erfahrungen berichten und unter kollegialer Supervision Techniken und Umgangsweisen reflektieren und optimieren. Der zweite Tag widmet sich einer Technik, die "unwinding" genannt wird. Es meint das "Entwirren" von körperlichen (und darin eingespeicherten psychoemotionalen) Strukturen, in eine physiologisch günstigere Ausgangslage zurück. Wenn man von der Intelligenz unserer Selbstheilungskräfte und einer Ganzheitlichkeit ausgeht, dann versuchen wir stets, schmerzhafte Zustände in aushaltbare und/oder gesündere Befindlichkeiten zu wandeln. Beispielsweise haben Sie sich den Fuß verstaucht und meiden den Schmerz und die Belastung, indem Sie das meiste Gewicht auf das andere Bein verlagern. Zunächst ist das sinnvoll, aber wenn der verstauchte Fuß wieder gesund ist, wenden Sie diese Strategie nicht mehr an. Oder Sie haben eine größere Schrecksituation erlebt und meiden in Zukunft alle Situationen die nur entfernt an die alte Schrecksituation erinnern. Oft verbleiben wir aber (mehr oder weniger bewußt) in Schon- und Schutzhaltungen, selbst wenn der Auslöser nicht mehr gegeben ist und alte Erfahrungen werden so nicht verabschiedet. Das ist über "unwinding" eine Möglichkeit des Umgangs. Dieses "unwinding" werden wir in der direkten Arbeit miteinander erproben und einüben.
Zeit: SA 10 Uhr bis 19 Uhr, SO 9 Uhr bis 17 Uhr (incl. Pausen)